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Schwarzer Labrador liegt am Fuss eines Baumes

FAQ's

Häufige Fragen zu unserer Schule

Warum bildet die Blindenführhundeschule Allschwil hauptsächlich Labrador-Retriever aus?

Unsere Allschwiler Labrador-Retriever kommen aus unserer eigenen Zucht. Der Labrador ist ein robuster und pflegeleichter Hund. Neben seiner Arbeitsfreude ist er sehr selbstständig, freundlich zu Menschen und Artgenossen und sehr anpassungsfähig.
Es können sich aber auch andere Rassen und Mischlinge eignen. Wichtig erscheint uns, dass der Hund mit seinen Talenten und seinem Charakter zur gewünschten Aufgabe passt und Arbeitsfreude dafür mitbringt.

Eignen sich Rüden oder Hündinnen besser als Blindenführhunde, Assistenzhunde und Autismusbegleithunde?

Bei der Ausbildung und im Einsatz unserer Hunde gibt es keine Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen. Die Unterschiede liegen mehr bei jedem einzelnen Hund und dessen Persönlichkeit und haben nichts mit dem Geschlecht zu tun.

Wie merkt man, ob sich ein Hund für die Ausbildung zum Blindenführhund, Assistenzhund oder Autismusbegleithund eignet oder nicht?

Die sogenannte Tauglichkeitsabklärung des Hundes dauert einige Wochen. Hier werden Talent, Fähigkeiten und Charakter des Hundes beobachtet und danach wird entschieden, ob der Hund zum Blindenführhund, Assistenzhund oder Autismusbegleithund ausgebildet wird. Sollte er sich nicht eignen, wird er Familienhund und später mit seinem neuen Hundehalter gemeinsam die Sozialhundeausbildung absolvieren.

Warum sind die Hörzeichen auf Italienisch?

Für die etwas mehr als 30 Hörzeichen eignet sich die italienische Sprache sehr gut, da in ihr mehr Vokale vorkommen als in der deutschen Sprache. So kann der Hund die verschiedenen Hörzeichen besser von der sonst gesprochenen Sprache unterscheiden. In anderen Schulen sind die Hörzeichen meistens in der Landessprache.

Wie lange wird während der Ausbildung täglich trainiert?

Je nach Ausbildungsstand des Hundes dauert eine Trainingseinheit von wenigen Minuten bis zu einer Stunde am Stück. Neben den spezifischen Aufgaben als Führhund, Assistenzhund oder Autismusbegleithund arbeiten die Instruktoren auch täglich am Freizeitverhalten des Hundes.

Bildet ein Instruktor mehrere Hunde gleichzeitig aus?

Ein Instruktor bildet zwei bis drei Hunde parallel aus. Er arbeitet jeweils mit jedem Hund einzeln und passt die Trainingszeiten den Bedürfnissen und dem Ausbildungsstand des jeweiligen Hundes an.

Wie werden die Hunde an der Schule gehalten?

Die Hunde schlafen zu zweit oder zu dritt in einem Hundezimmer. Sehr oft nehmen die Instruktoren ihre Hunde am Abend oder übers Wochenende auch mit nach Hause. Es ist uns ein Anliegen, dass die Hunde wenig Zeit alleine verbringen. Denn der Hund ist ein Rudeltier und braucht den Kontakt zu seinen Artgenossen und zum Menschen. Mehrmals täglich nehmen die Hundebetreuer und Instruktoren die Hunde mit in den Freilauf, wo sie im Rudel miteinander spielen dürfen.

Was geschieht mit den Hunden, wenn sie nicht mehr arbeiten können?

Hunde, die aus gesundheitlichen oder aus Altersgründen nicht mehr arbeiten können, werden «pensioniert». Wo die Hunde ihren wohlverdienten Ruhestand geniessen, ist sehr individuell und wir finden gemeinsam mit dem Klienten eine Lösung: Beim Halter selbst, bei jemandem in seinem Umfeld oder die Schule findet ein geeignetes, liebevolles Zuhause (mehr Informationen unter: Hunde im Ruhestand).