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Ein starkes Team

Artikel aus dem

Magazin HUNDE

über Luca und seine Assistenzhündin Glenny

 

 

Bulletin Oktober 2016

 

 

laufend gesucht

Paten für Welpen

 

Besuchstage

1. Samstag im Monat

15:00 Uhr

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Tag der offenen Tür

Sonntag, 3. Sep. 2017

10:00-16:00 Uhr

Fotos 2016

 

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Sozialhunde

Link zum Faltprospekt «Sozialhunde»

 

Sozialhunde und ihre Halter erbringen gemeinsam regelmässig freiwillige, unbezahlte soziale Dienstleistungen. Der Sozialhund wird zusammen mit dem Hundehalter ausgebildet und verrichtet seinen Dienst unter dessen Anleitung.

Ziel des Sozialhundeeinsatzes

Regelmässige Einsätze der Sozialhundeteams können bei den Besuchten folgendes bewirken:

  • Freude und Abwechslung im Alltag
  • Steigerung der Kommunikationskompetenz
  • Verbesserung der Interaktion mit Mensch und Tier
  • Empfinden eigener Kompetenzen
  • Sprachreizen
  • Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
  • Motivierung zu kleinen Aktivitäten
  • Anregung zu manuellen Handlungen
  • Aktivierung vorhandener Restfähigkeiten

Mögliche Einsatzorte

  • Alters- und Pflegeheime
  • Spitäler
  • Heilpädagogische Sonderschulen
  • Heime für Behinderte
  • Therapeutische Wohngruppen
  • Häuser für Aidspatienten
  • Psychiatrische Kliniken
  • Kindergärten und Schulen
  • Palliative-Care (Sterbebegleitung)

 

Einsatzort und Eignung des Hundes werden sorgfältig abgeklärt.

Speziell ausgebildete Sozialhunde-teams können auch zur direkten Mitarbeit mit Ergo-, Physio-, Sprachtherapeuten und Ärzten eingesetzt werden.

Voraussetzungen

  • Alter des Hundes bei Ausbildungsbeginn: mindestens 2 Jahre
  • Offenes fröhliches Wesen und gesunde Konstitution des Hundes
  • Bereitschaft des Hundehalters zu ehrenamtlichen Einsätzen

Ausbildung: Sozialhunde-Teams

Die Blindenführhundeschule bietet seit 2002 in verschiedenen Regionen eine bewährte Ausbildung an. Die Ausbildungsmethoden und –grundlagen sind erprobt und werden ständig auf dem aktuellsten Stand gehalten.

Nach einem Eintrittstest folgt ein Gespräch mit dem Hundehalter, um etwas über dessen Motivation und Eignung zu erfahren.

 

Nach bestandenem Eintrittstest folgen sechs regelmässig angesetzte praktische Trainingstage. Nachdem die einzelnen Sozialhunde-Teams den erwünschten Ausbildungsstand erreicht haben, findet ein mehrstündiger Eignungstest (angelehnt an den «Good Citizen Dog»-Test) statt. Dieser umfasst anspruchsvolle Prüfungsaufgaben, welche den Grundgehorsam und die erwünschten Reaktions- und Verhaltensweisen des angehenden Sozialhundes unter erschwerten Bedingungen testen. Anlässlich dieses Eignungstests wird der zukünftige Sozialhund zusätzlich einer gründlichen (obligatorischen) Untersuchung durch den Tierarzt unterzogen. Selbstverständlich wird dabei auch das Impfprogramm kontrolliert.

 

Parallel zur praktischen Ausbildung finden 2 Theorie-Halbtage statt, anlässlich welcher die Hundehalter alles Wissenswerte für ihren zukünftigen Einsatz lernen. Zur Überprüfung des vermittelten Stoffs findet ein schriftlicher Test statt.

Was lernt der Hund?

Der zukünftige Sozialhund wird schrittweise an möglichst viele Situationen gewöhnt, die ihm bei seinen späteren Besuchseinsätzen begegnen könnten. So z.B. Gehen am Rollstuhl; Gehen an der Doppelleine; Gehen auf glatten Böden; enge, vollbesetzte Fahrstühle; fallende Gegenstände, Schreie von Patienten; schlagende Türen; starke ungewohnte Gerüche; Menschen in ungewöhnlicher Bekleidung mit ungewohnten Bewegungsmustern und Körperstellungen, etc.

 

Der zukünftige Sozialhund lernt unter anderem auch, ungeschickte oder unsanfte Berührungen, zu akzeptieren und sich in heiklen Situationen vertrauensvoll am Hundehalter zu orientieren.

Was lernt der Mensch?

Der Sozialhunde-Halter lernt, sich intensiv mit seinem Hund zu verständigen, damit ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Verhältnis entsteht. Auch lernt er die Konflikt- und Stresssignale seines Hundes frühzeitig zu erkennen, damit er ihn - gegebenenfalls – vor einer Überlastung schützen kann. Im Weiteren wird die Pflege des Sozialhundes sowie die Art und Weise, wie dieser präsentiert wird, behandelt.

 

Zu den Ausbildungsschwerpunkten für den Sozialhunde-Halter gehören auch praxisnahe Hinweise, wie sie sich gegenüber der jeweils besuchten Person verhalten sollen. Dazu gehören Grundkenntnisse zu den häufigsten Krankheitsbildern und Erscheinungen, mit denen sie konfrontiert werden könnten.

Wann ist ein Sozialhunde-Team einsatzfähig?

Wenn die theoretische und die praktische Ausbildung abgeschlossen, der Theorietest und der Eignungstest bestanden sind, sind die Voraussetzungen für die Einsatzfähigkeit erfüllt. Der Sozialhunde-Halter erhält einen Ausbildungsausweis sowie einen Einsatzausweis. Das Sozialhunde-Team ist nun einsatzbereit, aber auch verpflichtet, regelmässige Einsätze zu leisten.

 

Aus- und Weiterbildung, insbesondere aber auch der erforderliche Einsatznachweis, werden im offiziellen «Schweizerischen Sozialzeitausweis» festgehalten. Dieser anerkannte Ausweis wird von der Blindenführhundeschule zur Verfügung gestellt und bildet die Basis für die jährliche Erneuerung des Einsatzausweises.

Anmeldung für den Eintrittstest zur Sozialhunde-Team Ausbildung:

Einfach die Anmeldung drucken, ausfüllen und einsenden.

 

ACHTUNG:

Die Ausbildungskurse 2017 sind in allen Regionen bereits ausgebucht!

Die Ausbildungskurse 2018 sind in den Regionen Basel und Zürich bereits ausgebucht!

Infos über verfügbare Sozialhunde-Teams erhalten Sie direkt bei:

Monika Schär  m.schaeranti spam bot@blindenhundeschuleanti spam bot.ch Spartenleiterin Sozialhunde

Telefon: +41 79 779 29 31 (bis 19:00)