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5 Welpen trinken an der Mutter

Zucht und Patenfamilien

Eine geeignete Rasse

Der Labrador-Retriever hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit als die bevorzugte Rasse bewährt. In der Blindenführhundeschule Allschwil werden seit 1972 eigene Labrador-Retriever gezüchtet. Dieser robuste, sichere, selbstständige und arbeitsfreudige Hund ist zudem auch freundlich zu Menschen und anderen Tieren und hat eine hohe Lebenserwartung. In den Ahnentafeln stehen Zuchthunde aus den besten Blindenführhundeschulen der Welt.

Kriterien der Zuchtauslese

Die Auslese der Zuchttiere richtet sich in erster Linie nach folgenden Kriterien: psychische Belastbarkeit, gesunde, kräftige Konstitution sowie Arbeits- und Zugfreude.
Die psychische Belastbarkeit ist ein wichtiger Faktor in der Ausbildung, aber auch im täglichen Leben eines Hundes. Belastungen wie Lärm und Luftverschmutzung sowie eine Fülle von optischen Reizen strapazieren unsere Hunde stark. Vieles kann der Hund lernen, die Voraussetzungen für seine Lernfähigkeit, auch in bezug auf diese besonderen Umweltfaktoren, müssen aber bereits vorhanden sein und laufend gefördert werden.
Eine gesunde, kräftige Konstitution ist für die anstrengende Arbeit eines Blindenführhundes absolut notwendig. Die Hunde müssen frei von Hüftgelenk- und Ellbogen-dysplasie sein und generell über einen gesunden Körperbau und eine gute Muskulatur verfügen.
Der Labrador gilt als besonders arbeitsfreudig. Seine stete Bereitschaft zur gemeinschaftlichen Aktion mit dem Menschen, macht aus ihm einen gelehrigen Gesellen, der neugierig alle ihm gebotenen Gelegenheiten nutzt und daraus lernt.

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Welpen spielen mit Luftballons

Die Welpen gezielt fördern

Die Welpen verbringen die ersten 10 Wochen ihres Lebens in der Schule unter der Obhut von erfahrenen Tierpflegern. Die Fürsorge des betreuenden Personals und speziell für sie eingerichtete Innen- und Aussenräume fördern die optimale Entwicklung der Welpen. Altersgerechte und eigens dafür entwickelte Lernspielgeräte stehen ihnen in den Welpengärten und -boxen zur Verfügung. Alle Spielgeräte haben einen didaktischen Zweck und dienen dazu, den Welpen auf seine zukünftige Ausbildung vorzubereiten.
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Die Zeit in der Patenfamilie

Im Alter von zehn Wochen werden die Welpen an Patenfamilien abgegeben. Diese übernehmen die Junghunde für zwölf bis fünfzehn Monate, also bis zu Beginn der Ausbildung. Eine gute Grunderziehung und die Sozialisierung des Hundes sind die Hauptaufgaben der Patenfamilie. Mitarbeiter der Schule stehen den Patenfamilien während der ganzen Dauer der Patenschaft beratend zur Seite. Sie helfen, den Hund zu verstehen und richtig mit ihm umzugehen.

Regelmässige Ausbildungsveranstaltungen unterstützen eine gezielte Förderung im Hinblick auf die zukünftige Tätigkeit.
Die Tierarztkosten, das Futter und die Hundesteuer werden von der Schule übernommen.
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Voraussetzungen für die Haltung eines Patenhundes

  • Alle Familienangehörigen sollen mit der Haltung eines Patenhundes einverstanden sein.
  • Alter der Kinder: mindestens sieben Jahre.
  • Es eignen sich auch allein stehende Personen, die viel Zeit für einen Patenhund aufbringen können.
  • Der Zeitaufwand ist so gross, dass die Betreuerperson praktisch keiner Beschäftigung ausserhalb des Hauses nachgehen kann. Bei Teilzeitbeschäftigung beider Partner ist eine Aufteilung der Betreuung möglich.
  • Bereitschaft zur regelmässigen Teilnahme an Ausbildungstagen (Hundetraining)
  • Wohnort: Stadt oder Stadtnähe. Auf dem Land, wenn mind. 2- bis 3-mal wöchentlich eine Stadtgewöhnung möglich ist.
  • Die Bewilligung des Hauseigentümers zur Hundehaltung muss vorliegen.
  • Ein Garten ist nicht notwendig.
  • Bereits in der Familie gehaltene Hunde stören die Entwicklung des Junghundes. Andere Tiere jedoch sind erwünscht, sofern sie nicht aggressiv sind.
     

Wer sich für das Aufziehen eines Patenhundes interessiert, kann uns telefonisch kontaktieren.
Tel. 061 487 95 95 oder 061 487 95 80
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Welpenspatziergang im Schnee

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