Zucht und Patenfamilien
Eine geeignete Rasse
Der Labrador-Retriever hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit als die bevorzugte Rasse bewährt. In der Blindenführhundeschule Allschwil werden seit 1972 eigene Labrador-Retriever
gezüchtet. Dieser robuste, sichere, selbstständige und arbeitsfreudige Hund ist zudem auch freundlich zu Menschen und anderen Tieren und hat eine hohe Lebenserwartung. In den Ahnentafeln
stehen Zuchthunde aus den besten Blindenführhundeschulen der Welt.
Kriterien der Zuchtauslese
Die Auslese der Zuchttiere richtet sich in erster Linie nach folgenden Kriterien: psychische Belastbarkeit, gesunde, kräftige Konstitution sowie Arbeits- und
Zugfreude. Die psychische Belastbarkeit ist ein wichtiger Faktor in der Ausbildung, aber auch im täglichen Leben eines Hundes. Belastungen wie Lärm und Luftverschmutzung sowie eine Fülle
von optischen Reizen strapazieren unsere Hunde stark. Vieles kann der Hund lernen, die Voraussetzungen für seine Lernfähigkeit, auch in bezug auf diese besonderen Umweltfaktoren, müssen aber
bereits vorhanden sein und laufend gefördert werden. Eine gesunde, kräftige Konstitution ist für die anstrengende Arbeit eines Blindenführhundes absolut notwendig. Die Hunde müssen frei
von Hüftgelenk- und Ellbogen-dysplasie sein und generell über einen gesunden Körperbau und eine gute Muskulatur verfügen. Der Labrador gilt als besonders arbeitsfreudig. Seine stete
Bereitschaft zur gemeinschaftlichen Aktion mit dem Menschen, macht aus ihm einen gelehrigen Gesellen, der neugierig alle ihm gebotenen Gelegenheiten nutzt und daraus lernt.
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