Stiftung Schweizerische Schule
für Blindenführhunde
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Kinder und Erwachsene schmusen mit Sozialhunden

Unsere Sozialhunde

Warum Sozialhunde?

Hunde der Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde, die nicht als Blindenführhunde ausgebildet werden können, sollen, je nach Eignung, für einen anderen sozialen Zweck ausgebildet werden.
Die Übernahme eines solchen Hundes soll, wenn immer möglich, an die Bedingung geknüpft werden, eine entsprechende von der Blindenführhundeschule angebotene Ausbildung mit dem Hund zu absolvieren und anschliessend einem regelmässigen Einsatz nachzugehen. Art und Dauer des sozialen Einsatzes werden von der Blindenführhundeschule festgelegt."

Was sind Sozialhunde?

Sozialhunde sind Hunde, welche zusammen mit ihren Besitzern regelmässig freiwillige, unbezahlte soziale Dienstleistungen erbringen. Der Sozialhund wird zusammen mit seinem Hundehalter ausgebildet und verrichtet seinen Dienst unter dessen Anleitung.
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Wo können Sozialhunde eingesetzt werden ?

Geeignete Einsatzorte sind

  • Alters- und Pflegeheimen
  • Spitäler
  • Heilpädagogische Sonderschulen
  • Heime für Behinderte
  • Therapeutische Wohngruppen
  • Häuser für Aidspatienten
  • psychiatrische Kliniken
  • Kindergärten

Einsatzort und Eignung des Hundes müssen sorgfältig abgeklärt werden.
Speziell ausgebildete Sozialhunde-Teams können auch zur direkten Mitarbeit mit Ergo-, Physio-, Sprachtherapeuten und Ärzten eingesetzt werden.
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Wie und wo werden die Hunde ausgebildet ?

Die Blindenführhundeschule bietet eine bewährte, sehr individuelle Ausbildung und Begleitung für Sozialhunde-Teams durch eigens für diesen Zweck ausgebildete Ausbilder/innen in verschiedenen Regionen der Schweiz an.
Die Ausbildungsmethoden und –grundlagen sind erprobt und werden ständig auf dem aktuellsten Stand gehalten.
Die Anleitungen stammen mehrheitlich von der Delta-Society (Renton WA, USA), welche eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der tiergestützten Therapie besitzt.
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Ausbildung

Nach einem Eintrittstest folgt ein Gespräch mit dem Hundehalter um etwas über dessen Motivation und Eignung zu erfahren.
Nach bestandenem Eintrittstest folgen regelmässig angesetzte praktische Trainings im zweiwöchigen Rhythmus. Dabei werden 10 eher kynotechnische und 8 eher situative Themen ausgebildet und gefestigt. Nachdem die einzelnen Sozialhunde-Teams den erwünschten Ausbildungsstand erreicht haben, findet ein mehrstündiger Eignungstest (angelehnt an den GOOD CITIZEN DOG-Test) statt. Dieser umfasst anspruchsvolle Prüfungsaufgaben, welche den Grundgehorsam und die erwünschten Reaktions- und Verhaltensweisen des angehenden Sozialhundes unter erschwerten Bedingungen testen. Anlässlich dieses Eignungstests wird der zukünftige Sozialhund zusätzlich einer gründlichen (obligatorischen) Untersuchung durch den Tierarzt unterzogen. Selbstverständlich wird dabei auch das Impfprogramm kontrolliert.
Parallel zur praktischen Ausbildung finden 2 Theorie-Halbtage statt, anlässlich welcher die Hundehalter alles Wissenswerte für ihren zukünftigen Einsatz lernen. Zur Überprüfung des vermittelten Stoffs findet ein schriftlicher Test statt.
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Was lernt der Hund ?

Der zukünftige Sozialhund wird schrittweise an möglichst viele Situationen gewöhnt, die ihm bei seinen späteren Besuchseinsätzen begegnen könnten. So z.B. Gehen am Rollstuhl; Gehen an der Doppelleine; Gehen auf glatten Böden; enge, vollbesetzte Fahrstühle; fallende Gegenstände, Schreie von Patienten; schlagende Türen; starke ungewohnte Gerüche; Menschen in ungewöhnlicher Bekleidung mit ungewohnten Bewegungsmustern und Körperstellungen; etc..
Der zukünftige Sozialhund lernt unter anderem auch, ungeschickte oder unsanfte Berührungen, zu akzeptieren und sich in heiklen Situationen vertrauensvoll am Hundehalter zu orientieren.
 

Was lernt der Mensch ?

Der Sozialhunde-Halter lernt, sich intensiv mit seinem Hund zu verständigen, damit ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Verhältnis entsteht. Auch lernt er die Konflikt- und Stresssignale seines Hundes frühzeitig zu erkennen, damit er ihn - gegebenenfalls – vor einer Überlastung schützen kann. Im weiteren wird die Pflege des Sozialhundes sowie die Art und Weise, wie dieser präsentiert wird, behandelt.
Zu den Ausbildungsschwerpunkten für den Sozialhunde-Halter gehören auch praxisnahe Hinweise, wie sie sich gegenüber der jeweils besuchten Person verhalten sollen. Dazu gehören Grundkenntnisse zu den häufigsten Krankheitsbildern und  Erscheinungen, mit denen sie konfrontiert werden könnten.
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Wann ist ein Sozialhunde-Team einsatzfähig?

Wenn die theoretische und die praktische Ausbildung abgeschlossen, der Theorietest und der Eignungstest bestanden sind, sind die Voraussetzungen für die Einsatzfähigkeit erfüllt. Der Sozialhunde-Halter erhält einen Ausbildungsausweis sowie einen Einsatzausweis. Das Sozialhunde-Team ist nun einsatzbereit, aber auch verpflichtet, regelmässige Einsätze zu leisten.

Aus- und Weiterbildung, insbesondere aber auch der erforderliche Einsatznachweis, werden im offiziellen „Schweizerischen Sozialzeitausweis“ festgehalten. Dieser anerkannte Ausweis wird von der Blindenführhundeschule zur Verfügung gestellt und bildet die Basis für die jährliche Erneuerung des Einsatzausweises.
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Allgemeine Auskünfte und Informationen über verfügbare Sozialhunde-Teams

Allgemeine Auskünfte und Informationen über verfügbare Sozialhunde-Teams erhalten Sie über unser Sekretariat:
Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde
Markstallstrasse 6, CH 4123 Allschwil
Telefon: 061 487 95 95
E-Mail: info@blindenhundeschule.ch
oder direkt bei
Monika Schär
Betreuung Sozialhunde Blindenführhundeschule Allschwil
Telefon: 033 971 23 09 / 079 779 29 31
E-Mail : monkia@bluewin.ch

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Ein Knabe spielt mit einem Welpen

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