Fragen und Antworten
Allgemein
Wie viel kostet ein Blindenführhund? Ein Blindenführhund kostet um die CHF 65'000.-. Der Sehbehinderte bekommt aber den Hund kostenlos. Die Kosten werden von der Eidgenössischen
Invalidenversicherung und von der Stiftung getragen.
Weshalb sind alle Führhunde kastriert? Grundsätzlich sind kastrierte Hunde leichter führbar. Die Läufigkeit bei den Weibchen und das Konkurrenzverhalten unter unkastrierten Rüden könnten sich
negativ auf die Führarbeit auswirken. Die läufige Hündin wird von den Rüden belästigt und die Rüden könnten von anderen Rüden angegriffen werden. In solchen Situation wäre es den Hunden nicht möglich, sich
auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
Wie ist der Weg, bis man als Sehbehinderter einen Führhund bekommt? Der Sehbehinderte vereinbart bei einem ersten telefonischen Kontakt einen Termin für ein persönliches Gespräch und um die Schule zu
besichtigen. Nach diesem ersten Treffen erfolgt für alle Interessierten, welche die Grundvoraussetzungen erfüllen, die Teilnahme an einem Informationskurs. In diesem Kurs haben die Teilnehmer die Möglichkeit,
verschiedene Hunde kennen zu lernen und zu entscheiden, ob ein Führhund für sie das richtige Hilfsmittel ist. Für uns ist der Informationskurs die Gelegenheit, die Interessenten besser kennen zu lernen, was uns
für die Wahl des passenden Führhundes hilft. Als nächstes folgt die Wohnortsabklärung. Bei dieser Abklärung werden die Bedingungen am Wohnort und eventuell am Arbeitsort abgeklärt. Dies tun wir um eine
möglichst gute Hundezuteilung zu gewährleisten, aber auch um praktische Fragen zu beantworten wie zum Beispiel: „Wo schläft der Hund“ oder „Wo kann man spazieren gehen?“
Was passiert mit den Hunden, die sich nicht eignen? Werden die Hunde dann verkauft? Bei Hunden, die sich nicht zur Ausbildung zum Blindenführhund eignen, wird geprüft, ob sie sich als Sozialhunde
eignen würde. Wenn ja, werden sie bei einer Person plaziert, die diese Ausbildung mit dem Hund machen möchte und dann auch bereit ist, regelmässige Einsätze zu machen. Kommt diese Ausbildung nicht in
Frage, wird der Hund als Familienhund plaziert. Wichtig noch: Alle Hunde bleiben lebenslänglich im Besitz der Schule.
Gibt es noch andere Führhundeschulen in der Schweiz? Es gibt noch drei anderen Schulen:
- der VBM, Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen in Magden
- die Ostschweizerische Schule für Blindenführhunde in Goldach
- die Ecole Romande in Brenles.
Wie werden die Führhunde finanziert? Die Führhunde werden von der Eidgenössischen Invalidenversicherung „gemietet“. D.h. diese zahlt der Schule einen monatlichen Beitrag von Fr. 350.- für
jeden im Einsatz stehenden Führhund. Die übrigen Kosten werden von der Stiftung getragen. Diese finanziert sich aus Spenden und Legaten von Privatpersonen und durch den Verkauf von Werbeartikeln.
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Patenfamilien
Was sind die Voraussetzungen um Patenfamilie zu werden? Muss man bereits viel Hundeerfahrung mitbringen?
- Der Zeitaufwand ist so gross, dass die Betreuerperson praktisch keiner Beschäftigung ausserhalb des Hauses nachgehen kann. Bei Teilzeitbeschäftigung beider Partner ist eine Aufteilung der Betreuung
möglich. Bereitschaft zur regelmässigen Teilnahme an Ausbildungstagen in der Blindenführhundeschule.
- Alle im gleichen Haushalt lebenden Personen sollen mit der Haltung eines Patenhundes einverstanden sein.
- Alter der Kinder: mindestens sieben Jahre.
- Wohnort: Stadt oder Stadtnähe. Auf dem Land, wenn mindestens
2- bis 3-mal wöchentlich eine Stadtgewöhnung möglich ist.
- Die Bewilligung des Hauseigentümers zur Hundehaltung muss vorliegen.
- Ein Garten ist nicht notwendig.
- Kein eigener Hund. Im gleichen Haushalt gehaltene Hunde können die Entwicklung des Junghundes negativ beeinflussen. Andere Tiere jedoch sind erwünscht, sofern sie nicht aggressiv sind.
Wie schaffen es die Patenfamilien, einen Hund für ein Jahr zu sich zu nehmen und ihn dann wieder abzugeben? Das soziale Engagement steht für viele Patenfamilien im
Vordergrund. Sie setzen sich von ganzem Herzen und mit viel Liebe bei der Aufzucht ihres Patenhundes ein und so erleben auch die meisten von ihnen einen grossen Trennungsschmerz, wenn sie den Hund zurück in die
Schule bringen. Der Trost, dass ihr Patenhund einmal einen Sehbehinderten durchs Leben begleiten wird, oder die Freude auf einen neuen Patenhund, hilft vielen über diese Zeit hinweg.
Gibt es genügend Patenfamilien Die Suche nach Patenfamilien ist für uns eine anspruchsvolle, laufende Arbeit, zumal unsere Arbeit ohne die ehrenamtliche Tätigkeit der
Patenfamilien undenkbar wäre. Da die Patenfamilien sich nach einem Patenhund ganz unterschiedlich entscheiden, entweder für einen eigenen Hund, für einen neuen Patenhund oder vielleicht dazu auf die Ausbildung
ihres Hundes zu warten und den bei Nichteignung zurück zu nehmen, sind wir immer wieder auf der Suche nach neuen Patenfamilien.
Warum darf eine Patenfamilie keinen eignen Hund haben? Es ist uns ein Anliegen, dass der Welpe sich zu einem sicheren Hund entwickeln kann und dass er vor allem eine
Bindung zu „seinem“ Menschen aufbaut. Ausserdem könnte ein bereits in der Familie lebender Hund die Entwicklung des Patenhundes beeinflussen (Nachahmeffekt).
Was sind die Pflichten einer Patenfamilie? Die Patenfamilie soll den Hund in die Familie integrieren und ihm eine erlebnisreiche Erziehung bieten. Der Junghund soll
zielgerichtet gefördert und nicht überbehütet werden. Mitarbeiter der Führhundeschule stehen den Paten während der Entwicklungsphase des Hundes beratend zur Seite. Sie helfen, den Hund zu verstehen und richtig
mit ihm umzugehen. Dazu gehören auch eine dem Alter entsprechend angepasste, gezielte Umweltgewöhnung durch Ausgänge in die Stadt und über Land sowie ausgiebige Gelegenheiten zum Spiel mit Artgenossen.
Haben die Hunde nicht grosse Probleme (Heimweh) mit der Umstellung von Patenfamilie auf den Schulbetrieb? Die Umstellung von der Patenfamilie auf den Schulbetrieb meistern
die Hunde ganz unterschiedlich. Die einen fühlen sich sehr schnell zu Hause und andere beschäftigen die vielen neuen Eindrücke etwas länger. Der Ausbilder des neuen Hundes ist gerade in dieser
Einlebensphase sehr darum bemüht, den Wechsel sanft zu gestalten und das Vertrauen des Hundes zu gewinnen, um eine sichere Bindung aufzubauen. In dieser Eingewöhnungsphase wird der Ausbilder viel mit dem Hund
unternehmen, mit ihm spielen und auch öfters mit nach Hause nehmen. Top
Zucht
Werden bei grossen Würfen alle Welpen am Leben gelassen? Ja, es werden immer alle Welpen behalten. Hat die Hündin mal nicht genügend Milch, werden die Welpen mit der
Flasche gefüttert.
Wie oft müssen die Zuchthündinnen werfen? In der Regel werden die Hündinnen 1 Mal im Jahr gedeckt. Dies frühestens im Alter von 2 Jahren und bis zum Alter von 7 Jahren
und höchstens 5 Mal.
Wo leben die Zuchthündinnen wenn sie nicht in der Schule sind? Die Zuchthündinnen und die Zuchtrüden leben ganz normal bei Familien und kommen nur zum Werfen oder für
die Belegung (Paarung) in die Schule.
Kann man schon bei den Welpen sagen ob sie sich später zum Führhund eignen? Das kann man nicht. Die Entwicklung des Welpen spielt hier auch eine wichtige Rolle.
Gibt es auch künstliche Befruchtung? Ja, ab und zu greifen wir auch zur künstlichen Befruchtung. Zum Beispiel, wenn wir gerne Junge von einem Rüden hätten, der weit weg
ist. So haben wir zum Beispiel vor einigen Jahren Samen aus der Blindenführhundeschule in Kalifornien bekommen und eine unserer Hündinnen damit belegt.
Warum hat die Blindenführhundeschule eine eigene Zucht? Weil es der einzige Weg ist, sicher zu stellen, dass wir immer genügend zur Ausbildung geeignete Hunde zur
Verfügung haben. Top
Ausbildung
Ist es nicht hart, die Hunde die man lieb gewonnnen hat, wieder abgeben zu müssen? Ja und Nein. Normalerweise betreut ein Ausbilder seine Hunde regelmässig das ganze
Leben lang. So geht der Kontakt eigentlich nie ganz verloren. Zudem ist es für alle Ausbilder natürlich die schönste Bestätigung, zu sehen, dass die Hunde im Einsatz gute Arbeit leisten und gleichzeitig in einer
harmonischen Beziehung zu ihrem Führhundehalter stehen.
Wie erlernt der Hund die Höhenhindernisse? Schon der Welpe lernt in der Schule durch verschiedene Anreize, dass nach oben schauen auch interessant ist. Später beginnen
die Ausbilder mit sehr tiefen Höhenhindernissen und lehren so dem Hund, einen Umweg zu suchen. Danach wird die Höhe der Hindernisse gesteigert bis auf Kopfhöhe des Menschen.
Wie schnell merkt man, dass sich ein Hund nicht ausbilden lässt? Je nach Hund und je nach Problem oder Schwierigkeit, die zum Ausscheiden führen kann, vergehen bis zu
einem Entscheid einige Wochen oder gar einige Monate. Wenn es sich um gesundheitliche Gründe oder um Schussangst handelt, lässt sich das eher schnell feststellen.
Warum werden nur Labrador Retriever ausgebildet? Ist dies die beste Rasse? Gibt es andere Rassen die auch ausgebildet werden? Grundsätzlich liessen sich viele andere
Rassen und natürlich auch Mischlinge ausbilden. Sicherlich wichtig ist, dass es sich um eine mittelgrosse Hunderasse handelt, welche viel Arbeitsfreude mitbringt. Neben dem Labrador sieht man auch verschiedene
Schäferhunderassen, Golden Retriever, Airedale Terrier oder Königspudel im Einsatz als Blindenführhund.
Der Labrador ist ein robuster und pflegeleichter Hund. Neben seiner Arbeitsfreude ist er auch sehr
selbstständig, freundlich zu Menschen und Artgenossen und sehr anpassungsfähig. Diese positiven Eigenschaften sind sicher der Hauptgrund, weshalb etwa 80% aller Blindenführhunde weltweit Labrador Retriever sind.
Ist der Ausbilderberuf eine 100% Stelle? Macht man für diesen Beruf eine Ausbildung? Welche Berufe übten die Ausbilder aus, bevor sie in der Blindenhundeschule arbeiteten? Alle
Ausbilder arbeiten vollamtlich.
Die Ausbildung besteht aus einer dreijährigen Anlehre in der Schule. Der Beruf ist eidgenössisch nicht anerkannt. Nach Abschluss der Anlernzeit erhält der Ausbilder ein
schulinternes Diplom. Das Aufgabengebiet des Ausbilders ist sehr breit gefächert. Dementsprechend können verschiedene Herkunftsberufe sinnvoll sein.
Müssen die Hunde oft alleine sein? Wieso werden die Hunde im Zwinger gehalten? Schadet das den Hunden nicht? Es ist uns ein Anliegen, dass die Hunde wenig Zeit alleine
oder unbeschäftigt verbringen. Der Hund ist ein Rudeltier und braucht den Kontakt zu seinen Artgenossen und zum Menschen. Die Hunde sind immer zu zweit in einer Box. Ist der Ausbilder abwesend, für
Nachbetreuungen, Einführungen, Krankheit oder Ferien, und kann demzufolge nicht mit seinen Hunden arbeiten, haben wir ein spezielles Programm zusammengestellt, in dem die Hunde individuell und nach ihren
Bedürfnissen von einem Hundebetreuer beschäftigt werden.
Welche sind die Voraussetzungen, um den Beruf des Ausbilders zu erlernen?
- · gute Gesundheit und robuste körperliche Verfassung
- · soziales Engagement, Tierliebe und Verständnis für das Wesen des Tieres
- · Offenheit und Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit und Selbständigkeit
- · Begeisterungsfähigkeit und Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein
- · Sprachen: Deutsch und Französisch
- · psychische Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen
- · gute Schul- und Allgemeinbildung, gute Umgangsformen
- · abgeschlossene Berufslehre oder gleichwertige Ausbildung sowie einige Jahre Praxis
- · Alter : 22 - 35 Jahre
- · Ausweis für Motorfahrzeuge Kat. B
Bildet ein Ausbilder mehrere Hunde gleichzeitig aus? Wie macht man das? Ein Ausbilder arbeitet mit 3 Hunden. Sie arbeiten jeweils einzeln mit den Hunden und teilen die Zeit
den Bedürfnissen und dem Ausbildungsstand der Hunde angepasst auf.
Wie lange wird während der Ausbildung gearbeitet? Je nach Ausbildungsstand des Hundes geht das von wenigen Minuten bis zu einer Stunde Führarbeit am Stück. Während der
Ausbildung legen die Ausbilder besonderes Augenmerk auf die emotionale Verfassung der Hunde und richten die Ausbildungslektionen auch teilweise danach.
Was sind die häufigsten Ausfallgründe? Es gibt viele verschiedene Gründe, warum sich ein Hund nicht zur Ausbildung eignet. Gesundheitliche Gründe, mangelnde
Belastbarkeit, mangelnde Arbeits- und Zugfreude und optische oder akustische Unsicherheit sind dabei die häufigsten.
Wieso sind die Hörzeichen auf Italienisch? Für die etwas mehr als 30 Hörzeichen eignet sich die Italienische Sprache sehr gut, da in ihr viel häufiger Vokale vorkommen
als im Deutsch. So kann der Hund die verschiedenen Hörzeichen besser unterscheiden.
Wie lange dauert die Ausbildung? In der Regel dauert die Ausbildung zwischen 6 und 9 Monaten. Wenn der Ausbilder aber während der Ausbildungszeit viele Unterbrüche machen
muss (Ferien, Einführungen, Krankheit Hund oder Ausbilder), kann sich die gesamte Ausbildungszeit verlängern.
Was eignet sich besser, Rüde oder Hündin? Was sind die Unterschiede? Bei der Ausbildung gibt es keine Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen. Die Unterschiede liegen
mehr bei jedem einzelnen Hund und haben nichts mit dem Geschlecht zu tun. Top
Der FH im Einsatz
Mussten schon Einführungen abgebrochen und Führhunde zurückgenommen werden, weil Führhund und Halter nicht zusammenpassten? Wir nehmen uns für die Zuordnung des
Führhundes zum Sehbehinderten viel Zeit. Mit dem ersten Besuch in der Schule, dem Infokurs und der Wohnortsabklärung gelingt es uns in der grossen Mehrheit der Fälle eine Zuteilung vorzunehmen, die alle
Beteiligten zufrieden stellt. Ausnahmesituationen sind jedoch auch durch genaueste Abklärungen nicht auszuschliessen.
Wie weiss der Führhund, wohin die sehbehinderte Person will? Wie findet der Führhund den nächsten Bahnhof? Der Führhund weiss nicht, wohin die sehbehinderte Person
will. Diese muss dem Hund durch Hörzeichen mitteilen, in welche Richtung sie gehen will. Also muss der Führhundehalter einen „Ortsplan“ jeweils im Kopf haben.
Wie lange am Stück kann ein Führhund führen/arbeiten? Ein routinierter Führhund kann gut eine Stunde am Stück führen. Dies hängt aber immer von der Schwierigkeit der
Strecke ab.
Woran erkennt man, dass der Sehbehinderte und der Führhund gut zueinander passen? Hund und Mensch müssen im Charakter und Temperament zusammen passen. Ein sehr aktiver
Mensch braucht einen belastbaren, lebhaften Hund. Ein ruhiger Mensch, der in einem Büro arbeitet, braucht einen Hund, der auch mal 3 Stunden ruhig unter dem Schreibtische liegen kann.
Wie sieht die Auslauf / Freilauf – Möglichkeit beim Sehbehinderten aus? Auch der Führhund braucht seine Freizeit. Wir empfehlen mindestens ein Mal am Tag einen
Spaziergang von einer Stunde und mindestens vier zusätzliche Versäuberungsausgänge à ca. 15 Minuten. Schon während der Einführung wird der Ausbilder mit dem Führhundehalter auch Orte für den Freilauf des
Hundes auskundschaften.
Wählen die Blinden den Führhund aus? Die Schule wählt den bestpassenden Hund aus. Hat man mehrere Hunde zur Verfügung, die sich gleich gut eignen würden, wird dem
Sehbehinderten die Wahl gelassen.
Was sind die Vorteile einer Einführung am Wohnort? Bei einer Einführung am Wohnort kann der Ausbilder schwierige Situation mit dem Gespann an Ort und Stelle erarbeiten,
die besten Wege aussuchen und auch die Wege zum Freilaufen des Hundes bereits auskundschaften.
Wie weiss der Führhund, wann er die Strasse überqueren kann? Der Hund weiss nicht, wann die Strasse überquert werden kann. Der Sehbehinderte orientiert sich nach dem
Gehör und gibt dann dem Hund das Hörzeichen zum überqueren.
Was ist das schwierigste an der Führarbeit? Das Erkennen von Höhenhindernissen und das Ausweichen von Personen. Wenn Passanten oder andere Hunde den Führhund ablenken,
ist es für den Hund schwierig sich zu konzentrieren.
Was geschieht mit den Führhunden, wenn sie zu alt sind, um zu arbeiten oder sonst nicht mehr führen können? Führhunde, die aus gesundheitlichen oder aus Altersgründen
nicht mehr führen können, werden „pensioniert“. D.h., die Schule nimmt den Hund zurück, im Einverständnis mit dem Sehbehinderten, und plaziert ihn in eine geeignete Familie, wo er bleiben wird, solange
er ein lebenswertes Hundeleben geniessen kann.
Was passiert mit dem Führhund, wenn der Führhundehalter stirbt? Wird der Führhund wieder eingesetzt? Ist der Hund jünger als fünf Jahre, wird er
bei einem anderen Sehbehinderten plaziert. Ist er älter, wird er frühzeitig pensioniert.
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