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Bulletin Mai 2017

 

 

PET Recycling Zertifikat 2016

Unsere Schule hat letztes Jahr 129 kg PET-Getränkeflaschen gesammelt!

 

Ein starkes Team

Artikel aus dem

Magazin HUNDE

über Luca und seine Assistenzhündin Glenny

 

laufend gesucht

Paten für Welpen

 

Besuchstage

1. Samstag im Monat

15:00 Uhr

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Tag der offenen Tür

Sonntag, 3. Sep. 2017

10:00-16:00 Uhr

Fotos 2016

 

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Blindenführhunde in Ausbildung

Spielerisch und konsequent trainieren - Selbständigkeit fördern

Der Führhund lernt auf etwa 30 Hörzeichen entsprechend zu reagieren. Dies ermöglicht dem Halter, den Hund mittels der Hörzeichen in die gewünschte Richtung zu lenken und sich diverse Örtlichkeiten anzeigen zu lassen. Während der Ausbildung lernt der Führhund Hindernisse als solche zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Die Hörzeichen sind aus der italienischen Sprache abgeleitet. Die Hunde können diese klar klingenden Hörzeichen gut voneinander unterscheiden.

 

Ein Blindenführhund lernt, geradeaus zu führen, links und rechts zu unterscheiden und Hindernisse aller Art, am Boden, auf der Seite und in Kopfhöhe des Menschen, anzuzeigen oder zu umgehen. Das Aufsuchen von Fussgängerstreifen, Treppen, Türen, Billettschaltern, freien Sitzplätzen und öffentlichen Verkehrsmitteln gehört ebenfalls zur Grundausbildung.

Die Prüfung

Am Ende der sechs bis neun Monate dauernden Ausbildung, wird jeder Hund von einem Blindenführhunde-Experten der Invalidenversicherung geprüft. Anlässlich der Prüfung geht der Instruktor unter der Dunkelbrille und vom Hund geführt eine vom Experten vorgegebene, etwa einstündige Strecke.

 

Der Experte beobachtet die Arbeit des Hundes: hält er bei Trottoirauf- und -abgängen richtig an, zeigt er den Fussgängerstreifen korrekt an, überquert er die Strasse in gerader Linie, umgeht er alle Hindernisse mit genügend Abstand, übersieht er kein Hindernis in Kopfhöhe des Instruktors, befolgt er die Hörzeichen richtig oder lässt er sich durch Fremdeinflüsse ablenken? Nach erfolgreicher Prüfung wird der Hund für die Einführung am Wohnort des Sehbehinderten bereit sein.

Was geschieht mit den Hunden, die sich für die Ausbildung nicht eignen?

Hunde, die sich zur Ausbildung nicht eignen, werden als Familienhunde abgegeben. Die Familie erhält den Hund kostenlos und verpflichtet sich vertraglich, den Hund nach den Richtlinien der Schule zu halten. Der Hund bleibt Eigentum der Schule.

 

Falls Sie sich für einen Familienhund aus unserer Schule interessieren, können Sie sich beim Sekretariat der Schule, Tel. +41 61 487 95 95, informieren lassen. Es hat jedoch eine lange Warteliste.

 

Hunde, die für die Ausbildung zum Sozialhund geeignet sind, werden an Familien abgegeben, die bereit sind, diese Ausbildung zu absolvieren und später Einsätze mit dem Sozialhund zu leisten.