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Bulletin Mai 2017

 

 

PET Recycling Zertifikat 2016

Unsere Schule hat letztes Jahr 129 kg PET-Getränkeflaschen gesammelt!

 

Ein starkes Team

Artikel aus dem

Magazin HUNDE

über Luca und seine Assistenzhündin Glenny

 

laufend gesucht

Paten für Welpen

 

Besuchstage

1. Samstag im Monat

15:00 Uhr

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Tag der offenen Tür

Sonntag, 3. Sep. 2017

10:00-16:00 Uhr

Fotos 2016

 

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Autismusbegleithunde


Ein Autismusbegleithund für Sie?

Ein Autismusbegleithund hat ähnliche Aufgaben wie ein Blindenführhund: Der Hund stoppt vor Strassenüberquerungen und hilft, das mit ihm verbundene Kind vor Gefahren fernzuhalten. Er führt und begleitet das Kind, befolgt jedoch die Hörzeichen einer erwachsenen Vertrauensperson. Der Autismusbegleithund hilft dem Kind, Gefahren zu vermeiden und Schwierigkeiten zu überwinden.

 

Dank einem Autismusbegleithund ist es einer Familie mit einem Kind mit Autismus möglich, aus ihrer Isolation auszubrechen und in einen möglichst normalen Alltag zurückzufinden.

 

Sind Sie an einem Autismusbegleithund interessiert? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Peter Kaufmann, Spartenleiter Autismusbegleithunde, lädt Sie gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch in unsere Schule ein.

Tel. +41 61 487 95 95

Link zum Faltprospekt «Autismusbegleithunde»

 

Der Weg zum Autismusbegleithund

Interessenbekundung

Nach Interessensbekundung einer Familie werden ihr in einem ersten Schritt schriftliche Informationen zur Verfügung gestellt. Im Anschluss kommt es zu einem telefonischen Austausch mit dem Instruktor, worauf Unterlagen für ein Gesuch verschickt werden.

Besuch in der Schule

Nach Rücksendung des ausgefüllten Gesuches erfolgt ein Erstbesuch der ganzen Familie in der Schule in Allschwil.

 

Liegt eine weitere Zusammenarbeit in beidseitigem Interesse, besuchen wir die Familie gerne an ihrem Wohnort.

Abklärung der Wohnsituation

Wir besuchen die Familie in ihrer gewohnten Umgebung und erhalten so einen Eindruck von ihrem Alltag, dem Einsatz sowie den Freilaufmöglichkeiten eines zukünftigen Autismusbegleithundes.

 

Wird das Gesuch gutgeheissen, wird der Familie sobald als möglich ein passender Hund zugeteilt.

Einführung

Die von der Stiftung ausgebildeten Hunde werden im Alter von ca. zwei Jahren an die Familien abgegeben. Die neuen Halter werden durch die Instruktoren vorbereitet und geschult. Danach erst erfolgt die Einführung mit dem Kind, dabei wird der Hund unter sachkundiger Anleitung im Alltag der Familie integriert. Die Einführung von Halter und Hund dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Nach abgeschlossener Einführung wird das Team in den folgenden eineinhalb Jahren noch mindestens sechsmal betreut. Danach ist ein Betreuungsbesuch im Jahr vorgesehen. Details zur Einführung erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch.

Finanzierung

Familien von Kindern mit Autismus erhalten ihren Autismusbegleithund kostenlos. Die Finanzierung wird von der Stiftung übernommen. Den Familien werden Halterkosten von bis zu CHF 2‘000 pro Jahr entstehen. Der Hund bleibt lebenslänglich Eigentum der Stiftung.

Voraussetzungen für die Haltung eines Autismusbegleithundes

  • Die Familie braucht Zeit für die Bedürfnisse eines mittelgrossen Hundes. Dazu gehören zum Beispiel ein täglicher freier Auslauf, wenn möglich mit Artgenossen, und regelmässige Hundepflege. Die Familie sollte auch Freude an der Arbeit und am Spiel mit dem Hund haben.
  • Der Hund lebt mit der Familie im Haus.
  • Alle Familienmitglieder sollten einen Autismusbegleithund begrüssen.
  • Es leben keine weiteren Hunde im gleichen Haushalt.
  • Asthma und mögliche Allergien müssen besprochen werden.
  • Ausgebildete Hunde können nur an Kinder abgegeben werden, die noch nicht älter als zehn Jahre sind.
  • Es muss der Wunsch der Familie sein, dank dem Autismusbegleithund eine Tages- und Wochenroutine zu schaffen, bei der ihr Kind mit Autismus bewusst in Aktivitäten ausserhalb gewohnter Räumlichkeiten einbezogen werden kann.

Weitere Dienstleistungen der Stiftung Schweizerische Schule für Blindenführhunde

Betreuung des Teams

Alle Hunde bleiben lebenslang in der Verantwortung der Stiftung und ihre Halterfamilien werden während dieser Zeit kostenfrei betreut. Wenn ein Autismusbegleithund nach einer Zeit der Begleitarbeit in den Ruhestand geht, darf erwartet werden, dass er der Familie noch einige Jahre ein treuer Familienhund bleibt.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Stiftung setzt sich für die Förderung der Interessen von Familien mit Kindern mit Autismus ein.